Strategischer & operativer Einkauf
Erfahrung aus Einkaufsprojekten, Warengruppenmanagement und leitenden Einkaufsfunktionen im Mittelstand und Konzernumfeld.
Gründer & Geschäftsführer | Experte für Einmalbedarfe und Einkaufsprozesse
Kivanc Karakoc ist Einkaufsstratege und Interim Manager mit Schwerpunkt auf Einmalbedarfen, operativen Beschaffungsprozessen und der Reduktion von Prozesskosten im Einkauf.
Vom strategischen Einkauf bis zur Einkaufsleitung – mit einem klaren Fokus auf die Bedarfe, die durch Standardprozesse fallen.
Seine Erfahrung stammt aus operativen Einkaufs- und Transformationsprojekten im Mittelstand und Konzernumfeld. Dabei war er unter anderem im strategischen Einkauf, Warengruppenmanagement und in leitenden Einkaufsfunktionen tätig.
In diesen Rollen verantwortete Kivanc Karakoc die Beschaffung unterschiedlichster Produkte und Leistungen – von technischen Komponenten und Produktionsmaterialien über Software bis hin zu Dienstleistungen.
Gerade diese Bandbreite führte zu einer Beobachtung, die heute einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet: Viele Unternehmen haben ihre strategisch relevanten Bedarfe professionell organisiert. Für seltene, ungeplante und schwer standardisierbare Einmalbedarfe fehlen dagegen häufig wirtschaftliche Prozesse.
Strategische Perspektive und operative Umsetzung werden nicht getrennt betrachtet.
Erfahrung aus Einkaufsprojekten, Warengruppenmanagement und leitenden Einkaufsfunktionen im Mittelstand und Konzernumfeld.
Fokus auf seltene, individuelle und nicht katalogisierte Bedarfe sowie auf die administrativen Kosten, die durch ihre Beschaffung entstehen.
Standardisierung bestehender Abläufe und gezielter Einsatz digitaler Lösungen und KI dort, wo repetitive Einkaufsarbeit wirtschaftlich automatisiert werden kann.
Einmalbedarfe passen häufig weder in bestehende Rahmenverträge noch in Kataloge oder standardisierte Warengruppen. Trotzdem durchlaufen sie in vielen Unternehmen ähnliche administrative Prozesse wie regelmäßig beschaffte und strategisch relevante Materialien.
Ein neuer Lieferant muss gegebenenfalls angelegt und geprüft werden. Der Einkauf recherchiert Bezugsquellen. Fachbereiche stimmen sich mit dem Einkauf ab. Wareneingang und Buchhaltung müssen Bestellung, Lieferung und Rechnung anschließend korrekt zuordnen.
Bei einem einzelnen Vorgang fällt dieser Aufwand kaum auf. Bei Hunderten oder Tausenden Einmalbedarfen pro Jahr können daraus jedoch erhebliche Prozesskosten entstehen.
Der Ansatz besteht darin, die operative Komplexität zu reduzieren, ohne die notwendige Flexibilität bei der Beschaffung einzuschränken.
Ein Schwerpunkt ist dabei das Ein-Kreditor-Modell für Einmalbedarfe. Statt für wechselnde Einzelbedarfe immer wieder neue Lieferanten im ERP-System anzulegen, kann die Beschaffung über einen zentralen Kreditor gebündelt werden.
Ein seltener, ungeplanter oder nicht katalogisierter Bedarf entsteht im Fachbereich.
Der Kunde bestellt über seinen bekannten ERP-Prozess bei einem zentralen Kreditor.
Unterschiedliche Bezugsquellen können genutzt werden, ohne für jeden Bedarf einen neuen Lieferantenprozess beim Kunden auszulösen.
Bestellbezug, Auftragsbestätigung, Lieferschein beziehungsweise Leistungsnachweis und Rechnung werden sauber in den Prozess integriert.
Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Tools, sondern die wirtschaftliche Organisation des gesamten Prozesses.
Technologie ist Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, ob der Prozess für Einkauf, Fachbereich, Wareneingang und Buchhaltung tatsächlich funktioniert.
Bei Einmalbedarfen stehen manuelle Tätigkeiten häufig in keinem sinnvollen Verhältnis zum Bestellwert. Digitalisierung soll genau diese operative Belastung reduzieren.
Dazu gehören beispielsweise automatisierte Preisvergleiche bei eindeutig identifizierbaren Standardartikeln sowie KI-gestützte Preisverhandlungen bei individuellen Angeboten.
Das Ziel bleibt dasselbe: Einmalbedarfe sollen schnell und flexibel beschafft werden können – ohne unnötige Prozesskosten und ohne zusätzliche operative Belastung für den Einkauf.
Kivanc Karakoc beschäftigt sich insbesondere mit Einmalbedarfen, operativen Beschaffungsprozessen, Prozesskosten im Einkauf, Ein-Kreditor-Modellen sowie der Digitalisierung und dem Einsatz von KI im Einkauf.
Einmalbedarfe sind seltene, individuelle, nicht katalogisierte oder ungeplante Bedarfe, die häufig eine individuelle Beschaffung erfordern und nicht sinnvoll über bestehende Rahmenverträge oder Kataloge abgedeckt werden können.
Weil bei kleinen und unregelmäßigen Bedarfen häufig administrative Aufwände entstehen, die in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zum eigentlichen Bestellwert stehen. Dazu zählen unter anderem Lieferantenanlage, Bezugsquellensuche, interne Abstimmungen, Dokumentenverarbeitung und Rechnungsprüfung.
Das Ein-Kreditor-Modell bündelt wechselnde Bezugsquellen über einen zentralen Kreditor. Dadurch können Lieferantenanlagen und administrative Aufwände reduziert und Bestell- und Rechnungsprozesse standardisiert werden.
Erfahren Sie, wie Einmalbedarfe über einen standardisierten Prozess und einen zentralen Kreditor abgewickelt werden können.
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